Archive for November, 2010

Es war einmal …

Freitag, November 19th, 2010

Während ich mich gerade auf dem Highgate Cemetery herumtreibe (nicht im wörtlichen Sinne, sei angemerkt), um hungrige Deadline-Monster in Schach zu halten, ist GRIMM nunmehr überall erhältlich und die Specials auf www.heyne-fliegt.de sind vollständig (inklusive eines Videos, auf dem eine wunderschöne Kupferkatzenuhr und meine bevorzugte Espresso-Tasse zu sehen sind).

Darüber hinaus noch eine flinke aktuelle Meldung: Am 20. November äußere ich mich ab 16:05 Uhr in der Sendung „Büchermarkt“ des Deutschlandfunks zum Thema GRIMM (in einem Feature von Karin Hahn zum Thema „Märchenmotive in der modernen Kinder- und Jugendliteratur“).

Und sonst?

Das Wetter ist grau und kalt und regnerisch – ideal für einen Abstecher nach Highgate (ich habe das Versprechen, den Arbeitstitel des Romans in den nächsten Wochen bekannt zu geben, nicht vergessen). Die Musik dazu stammt von Murray Gold und Alexandre Desplat. Ansonsten vertreibe ich das Herbstdunkel mit „Lonely Avenue“ von Ben Folds (mit Texten von Nick Hornby) und einem wunderbaren Buch mit dem Titel „The Sherlockian“ von Graham Moore (das ebenso faszinierend ist wie „The final Solution“ von Michael Chabon und die unglaubliche gute, innovative, mitreißende, einen-um-den-Schlaf-bringende BBC-Serie „Sherlock“ mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman) .

In diesem Sinne … viel Spaß beim Lesen, heißem Tee und feinem Gebäck.

Viele, viele Neuigkeiten

Samstag, November 6th, 2010

Das nächste Buch wirft seine Schatten voraus (bereits letzte Woche erhielt ich mein erstes Exemplar von GRIMM – es ist ein wunderschönes Hardcover geworden, mit einem märchenhaften Cover, und 560 Seiten lang). Ab 9. November wird ausgeliefert (das Warten hat also bald ein Ende). Die Specials, die dazu entstanden sind (ein langes Interview, ein Essay über Märchen, diverse Hintergrundinformationen, ein Gedicht mit einem Kürbiskopf, Auszüge aus meinen handschriftlichen Manuskriptentwürfen, viele altmodische Songs, die Vesper Gold hört) sind jetzt bei www.heyne-fliegt.de online gegangen (und ein kurzes Video wird im Laufe der nächsten Woche folgen):

http://www.heyne-fliegt.de/specials.php

Was bedeutet, dass ich bald den Arbeitstitel des Romans, an dem ich jetzt gerade arbeite (sehr hungrige Deadline-Monster ahead), erwähnen kann (doch dazu später mehr). Fertig gestellt habe ich in den letzten Tagen einen Thriller mit dem Arbeitstitel CHRONOS (der ganz anders ist als meine bisherigen Romane) und (derzeit) noch kein Verlagszuhause gefunden hat (bestenfalls leben irgendwo da draußen zwei überraschte Lektoren, die gestern aus dem Nichts ein neues Mansukript in der Post hatten – in einem Umfang, der den MALFURIA-Romanen ähnlicht ist). Auch dazu mehr, wenn es mehr zu berichten gibt.

Bezüglich Kurzgeschichten gibt es ebenfalls Neues zu vermelden: die äußerst boshafte und unmoralische Geschichte „Passion Killer“, die ich gemeinsam mit Aino Laos verfasst habe, wird seit gestern ausgeliefert (in der Anthologie „Advocatus Dioboli“, herausgegeben von Alisha Bionda). Die (nicht minder boshafte) Geschichte „All I want for Christmas“ ist in der Anthologie „Leise scheppert die Tür“ zu finden (herausgegeben von Nikolette Enzmann bei Arena). Darüber hinaus durfte ich noch ein (langes und sehr persönliches) Vorwort zurArena-Ausgabe von MOBY DICK verfassen und eine weitere Geschichte von Aino Laos („Der Teufelskreis“) übersetzen, die mittlerweile in der Anthologie „Die Begegnung und andere düstere Winterlegenden“ erschienen ist. Und zuletzt: „Liberty Hatfield“ ist gerade in der Anthologie PENDULUS im UBV erschienen.

Eine kurze Anmerkung noch zu meiner Novelle-zum-Musical PHANTASMA (das vor wenigen Wochen seinen letzten Vorhang hatte): das Büchlein wird ab nächster Woche wieder bei Amazon erhältlich sein (zum Preis von 5 €, also günstiger als die Theater-Edition). Darüber hinaus kann man sich zwei der Song, zu denen ich die deutschen Texte beigesteuert habe, jetzt in voller Länge hier im Sammelsurium anhören.

Wem LYRA gefallen hat und wer auf der Suche nach guter Musik ist, dem sei Thomas Pieper empfohlen (new Songwriter-Music at its Best), hier zu finden:

www.thomaspieper.wordpress.com

Und eingedenk der fauchenden, geifernden und hungrigen Deadline-Monster kehre ich zu dem Kapitel zurück, an dem ich gerade arbeite (und damit, das sei kurz angemerkt, in ein London, das seinen verlorenen Himmel wiedergefunden hat).