The Ghosts of Christmas

Draußen ertrinkt die Winterwelt wahrlich in tiefem Schnee und überall glitzern Eiskristalle in der matten Sonne (die gerade verschwindet und klirrendem Wind die Nacht überlässt). In diesem Sinne: frohe Weihnachten an alle, die dies lesen (und hoffentlich in der vergangenen Nacht keinen Besuch von den Geistern der Weihnacht bekommen haben). Dazu ein Gedicht, das bereits in einem Adventskalender als Türchen 12 das Licht der Welt erblickt hatte – hier nun für alle, die gerne Gedichte lesen:

Geister der vergangenen Weihnacht

Schließe die Augen,
lausche dem Feuer
und denke an die
Geister der vergangenen Weihnacht,
ganz fest.

Trink den heißen Tee,
atme ihn ein,
und Zucker und Zimt
werden dich geleiten
in diesen schrecklichen Tagen.

Träume vom Morgen,
wo Gestern und Jetzt
sich finden
und Gesichter sich zeigen
im Gestöber aus Schnee.

Dann öffne die Augen,
lausche den Worten
und sehe sie an, die
Geister der vergangenen Weihnacht,
ganz fest.

Sie sind noch da,
Du bist es auch.

Glaubst Du jetzt endlich
an Wunder?

Und nun? Heißer Tee, Gebäck, ein Lichterbaum, ein gutes Buch, einige Zeilen des neuen Kinderbuchs (gekritzelt auf die Rückseite zerrissenen Geschenkpapiers) … und hoffen, dass immer weniger Menschen Scrooge sein werden.

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