Oktober weht im Wind, schon jetzt

Man spürt, dass der Eintritt ins Oktoberland kurz bevor steht. Es riecht nach Geschichten, die Ray Bradbury einst erdacht hat; die Kälte in den Schatten verbindet sich mit dem Geruch nach Äpfeln in der Sonne; der wilde Rasen hinter dem Haus ist voller winziger Spinnweben, in denen der Tau glänzt. Passend dazu höre ich Musik von The Decemberists und lese „Wildwood“ von Colin Meloy (der zufälligerweise auch der Sänger von The Decemberists ist): ein wunderbarer Roman, der den Hauch eines richtigen Klassikers atmet, mit Charakteren, die wie eine Mischung aus Geschichten von Hans Christian Andersen und C. S. Lewis anmuten. Perfekt für späte Nachmittage und lange Abende im Septemberausklang (außerdem habe ich gestern unsere Igel gesehen, zum ersten Mal seit Wochen – und die Marder, die ums Haus streifen, machen einen Lärm, als sei die Nacht ihr Feind).

Dessen eingedenk gerade geschrieben: der Anfang eines neuen Romans, der nicht sehr lang sein wird (aber auch nicht unbedingt sehr kurz). Einen Arbeitstitel habe ich noch keinen (nur soviel: die Geschichte spielt zu einer Zeit, in der schon Oktober im Wind weht, kühl und mit einem Beigeschmack von Sonne und nahem Winter – mehr dazu in den nächsten Wochen).

Und noch dazu die Neuigkeit der Woche: IMAGERY ist jetzt überall im Handel. Mein erster Science Thriller, der aussieht wie ein ebook-Reader.

(Ach ja, und die ersten Coverentwürfe zum neuen Kinderbuch sind umwerfend und gruselig und genau so, wie ich sie mir gewünscht habe – keine Frage, wie neugierig ich bin, all die anderen Illustrationen von Monika Parciak zu sehen).

Damit zurück zu „Wildwood“ (das ich heute noch beenden möchte, weil ich nicht einschlafen kann ohne zu erfahren, was Prue, Curtis und Mac wiederfahren wird).

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